Private Haftpflichtversicherung Sachschäden

Wichtige Begriffe rund um die Haftpflicht

Im Laufe Ihres Privathaftpflicht-Vergleichs werden Sie mit zahlreichen Begriffen konfrontiert. Um besser zu verstehen, um was es dabei geht, bringen wir Ihnen die wichtigsten kurz etwas näher.

Die Deckungs- oder Versicherungssumme ist der Maximalbetrag, den die Gesellschaft im Versicherungsfall zahlt. Dazu kommt meist eine personengebundene Summe. Sie wiederum sagt aus, wie viel pro Schadenfall (z.B. pro verletzter Person) gezahlt wird.

Die Prämie ist der Jahres- oder Monatsbeitrag, den Sie für Ihren Versicherungsschutz zu zahlen haben.

Er wird von der Gesellschaft ausgestellt und dient für Sie als detaillierter Nachweis über Ihren Versicherungsschutz. In ihm ist genau geregelt, wann die Versicherung zahlt und welche Fälle ausgenommen sind. Vergleichbar ist der Versicherungsschein mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Unternehmens.

Deckungssumme

Die Deckungs- oder Versicherungssumme ist der Maximalbetrag, den die Gesellschaft im Versicherungsfall zahlt. Dazu kommt meist eine personengebundene Summe. Sie wiederum sagt aus, wie viel pro Schadenfall (z.B. pro verletzter Person) gezahlt wird.

Prämie

Die Prämie ist der Jahres- oder Monatsbeitrag, den Sie für Ihren Versicherungsschutz zu zahlen haben.

Versicherungsschein

Er wird von der Gesellschaft ausgestellt und dient für Sie als detaillierter Nachweis über Ihren Versicherungsschutz. In ihm ist genau geregelt, wann die Versicherung zahlt und welche Fälle ausgenommen sind. Vergleichbar ist der Versicherungsschein mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Unternehmens.

Warum ist eine Privathaftpflicht für Sie sinnvoll?

Stellen Sie sich einmal folgendes Szenario vor: Sie fahren mit dem Rad durch die Stadt und biegen an einer Ampel rechts ab. Dabei übersehen Sie, dass Sie querenden Fußgängern Vorrang gewähren müssen und erwischen zwei Spaziergänger. Beide stürzen, ziehen sich Verletzungen am Arm und einige Platzwunden zu. Die Folge ist, dass die Personen mehrere Wochen nicht arbeiten können und entsprechende Schadenersatzforderungen gegen Sie geltend machen können. In einem solchen Fall übernimmt Ihre Privathaftpflicht den entstandenen Schaden inklusive etwaiger fremder Sachschäden. Dazu gehören auch die Verdienstausfälle der betroffenen Menschen sowie Schmerzensgelder. Auch wenn es in diesem Fall glimpflich ausging, kann es bei größeren Unfällen zu existenzbedrohlich hohen finanziellen Belastungen kommen. Das ist etwa bei Todesfällen oder schweren Behinderungen der Fall, die aus Ihrem Fehlverhalten resultieren. Der Zweck der privaten Haftpflicht ist in erster Linie, Sie vor Aufwendungen dieser Art zu schützen.

Privathaftpflicht-Vergleich: Was ist versichert und was nicht?

Je nach Schaden, kann es passieren, dass Sie ein Leben lang zur Zahlung verpflichtet sind – das Bürgerliche Gesetzbuch kennt keine Begrenzungen oder Ähnliches. Sie haben daher den entstandenen Schaden in voller Höhe auszugleichen.
Die Privathaftplicht übernimmt alle Schäden, die Sie fremden Personen außerhalb Ihrer eigenen vier Wände zufügen. Ehe- oder Lebenspartner haben ohne entsprechende Klausel daher keinen gegenseitigen Versicherungsschutz, wenn beispielsweise im Haushalt etwas zu Bruch geht.

Diese Szenarien gehören zu den klassischen Fällen einer privaten Haftpflicht:

  • Ihre Kinder spielen auf der Straße Fußball und erwischen dabei ein Schaufenster.
  • Sie verursachen einen Unfall im Straßenverkehr, der nicht bereits durch die Kfz-Haftpflicht abgedeckt ist
  • Durch Ihre eigene Unachtsamkeit rutscht ein Passant im Winter auf dem vereisten Gehweg vor Ihrer Haustür aus und verklagt Sie auf Schmerzensgeld

Nicht versichert sind hingegen diese Fälle:

  • Verletzungen, die Sie sich selbst zufügen. Keine Rolle spielt, ob das versehentlich oder mit Absicht geschieht
  • Vorsätzlich verursachte Schäden. Fahren Sie beispielsweise absichtlich jemanden mit dem Rad an, zahlt die Gesellschaft nicht
  • Schäden durch Straftaten. Ein klassisches Beispiel ist hier der Einbruch
  • Schäden durch Berufsfehler. Für diesen Fall gibt es die sogenannte Berufshaftpflicht, die besonders bei einer hohen Verantwortung sinnvoll ist
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Privathaftpflichtversicherung Vergleich

Worauf sollten Sie beim Privathaftpflicht-Vergleich achten?

Wenn Sie private Haftpflichtversicherungen vergleichen, sollten Sie einige Faktoren nicht aus den Augen lassen.

Die Deckungssumme: Eine ausreichend hohe Versicherungssumme hat bei der privaten Haftpflicht den höchsten Stellenwert. Besonders Personenschäden gehen schnell in die Millionen – eine entsprechende Absicherung ist daher in keinem Fall zu vernachlässigen.
Im Privathaftpflicht Vergleich haben sich als Gesamtsumme 50 Millionen Euro und als Einzelfalldeckung 10 Millionen Euro als guter Mittelweg herausgestellt. Erstere gibt die Maximalsumme an, die die Versicherung insgesamt zahlt. Die Einzelfalldeckung sagt aus, wie viel pro geschädigter Person gezahlt werden kann.
Eine höhere Deckungssumme schlägt sich im Beitrag nur unwesentlich stark nieder – es lohnt also nicht, an dieser Stelle zu sparen.

Forderungsausfalldeckung: Sie ist eine der wichtigsten Klauseln in der Police und deckt konkret folgenden Sachverhalt ab: Sie erleiden einen Schaden und der Verursacher ist nicht haftpflichtversichert. Grundsätzlich müsste er den Schaden aus eigener Tasche zahlen. Ist er dazu jedoch nicht in der Lage, übernimmt Ihre Versicherung diese Kosten. Bei einigen Anbietern gibt es keine Einschränkungen, bei anderen werden solche Fälle erst ab 2500 Euro übernommen.

Kinder und Familie: In nahezu allen Tarifen sind Ehepartner und Kinder automatisch mitversichert. Achten Sie trotzdem auf die entsprechende Klausel, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Ist die ganze Familie versichert, sparen Sie nicht nur beim Beitrag, sondern vermeiden auch den Abschluss mehrerer im Zweifel überflüssiger Verträge.
Auch wichtig bei Kindern: Sie sind meist nur bis zum Ende ihrer Berufsausbildung und solange sie zuhause wohnen versichert. Danach müssen sie eine eigene Police abschließen.

Deliktunfähigkeit: Wenn Sie Kinder unter sieben Jahren haben und diese einen Schaden verursachen, können sie nach dem Gesetz nicht haftbar gemacht werden. Auch Sie, sofern Sie Ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen sind, haften nicht für die entstandenen Schäden. Wenn Sie dennoch Schadenersatz leisten möchten, brauchen Sie eine Klausel für deliktunfähige Kinder in Ihrer Police. Nur dann zahlt die Gesellschaft auch ohne rechtliche Grundlage. Alternativ begleichen Sie den Schaden aus eigener Tasche.

Warum sich ein Wechsel meist lohnt

Im Rahmen Ihres Privathaftpflicht-Vergleichs stolpern Sie über verschiedenste Angebote und Tarife. Tendenziell ist es dabei so, dass die Versicherer laufend versuchen, sich gegenseitig zu unterbieten. Daher lohnt sich ein jährlicher Privathaftpflicht Vergleich – nicht selten können Sie dabei nochmal einige Euro sparen.
Im Schnitt liegt die jährliche Prämie einer guten Haftpflicht zwischen 50 und 100 Euro, je nach Region und versicherter Personen.
Bei der Kündigung des alten Vertrags gilt es, die dreimonatige Kündigungsfrist zum Ende des Jahres zu beachten. Vergessen Sie diese, ist eine Kündigung erst wieder im folgenden Jahr möglich – ärgerlich. Setzen Sie sich daher am besten einen Kalendereintrag mit ein paar Tagen Puffer.

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