Unfallversicherung Vergleich

Die wichtigsten Begriffe rund um die Unfallversicherung

Beim Abschluss einer Versicherung werden Sie mit einer Fülle an Begriffen bombardiert – um hier schneller den Überblick zu behalten, erklären wir kurz die wichtigsten.

Sie gibt an, wie viel die Versicherung im Jahr kostet. Sie haben die Wahl zwischen monatlicher, jährlicher oder halbjährlicher Zahlweise. Die jährliche Option ist meist auch die günstigste, da der Versicherer hier das geringste Ausfallrisiko hat.

Die Deckungssumme oder Versicherungssumme sagt aus, wie viel der Versicherer im Schadenfall maximal zahlen wird. Sie ist oft aufgeteilt in eine Gesamtsumme und einen personengebundenen Betrag. Letzterer gibt an, wie viel pro Schadenfall/Unfall gezahlt wird.

Darunter versteht man die körperliche Einschränkung einer Person. In der Unfallversicherung gibt es verschiedene Prozentsätze – mit dem Verlust eines Auges sind Sie beispielsweise zu 50 Prozent invalide. Bei beiden Augen sind es 100 Prozent. Für Gliedmaßen gelten dieselben Regelungen. Je nach Versicherer können Sie die genauen Sätze in Tabellen oder Ihrer Police nachlesen.

Versicherungsschein: Er wird bei jeder Versicherung ausgestellt und ist in etwa vergleichbar mit den AGB eines Unternehmens. In ihm ist detailliert geregelt, in welchen Fällen die Versicherung zahlt und was nicht im Schutz enthalten ist. Den Schein sollten Sie in jedem Fall aufbewahren, um erstens nachlesen zu können und zweitens einen Nachweis über Ihren Versicherungsschutz zu haben.

Prämie

Sie gibt an, wie viel die Versicherung im Jahr kostet. Sie haben die Wahl zwischen monatlicher, jährlicher oder halbjährlicher Zahlweise. Die jährliche Option ist meist auch die günstigste, da der Versicherer hier das geringste Ausfallrisiko hat.

Deckungssumme

Die Deckungssumme oder Versicherungssumme sagt aus, wie viel der Versicherer im Schadenfall maximal zahlen wird. Sie ist oft aufgeteilt in eine Gesamtsumme und einen personengebundenen Betrag. Letzterer gibt an, wie viel pro Schadenfall/Unfall gezahlt wird.

Invalidität

Darunter versteht man die körperliche Einschränkung einer Person. In der Unfallversicherung gibt es verschiedene Prozentsätze – mit dem Verlust eines Auges sind Sie beispielsweise zu 50 Prozent invalide. Bei beiden Augen sind es 100 Prozent. Für Gliedmaßen gelten dieselben Regelungen. Je nach Versicherer können Sie die genauen Sätze in Tabellen oder Ihrer Police nachlesen.

Versicherungsschein

Versicherungsschein: Er wird bei jeder Versicherung ausgestellt und ist in etwa vergleichbar mit den AGB eines Unternehmens. In ihm ist detailliert geregelt, in welchen Fällen die Versicherung zahlt und was nicht im Schutz enthalten ist. Den Schein sollten Sie in jedem Fall aufbewahren, um erstens nachlesen zu können und zweitens einen Nachweis über Ihren Versicherungsschutz zu haben.

Was genau ist eine Unfallversicherung?

Grundsätzlich handelt es sich bei ihr um eine Police, die sie vor den finanziellen Folgen eines Unfalls schützen soll. Ein klassischer Versicherungsfall der UV ist der Autounfall:
Sie erleiden mit Ihrem Fahrzeug einen mittelschweren Unfall, bei dem einige Nerven in der Hand eingeklemmt werden. In der Folge ist Ihre Hand nur noch eingeschränkt nutzbar; Sie können viele alltägliche Aufgaben nicht mehr bewältigen. Die Unfallversicherung springt ein und zahlt die vertraglich vereinbarten Leistungen. Diese sind bei allen Policen ähnlich und umfassen unter anderem:

  • Kosten für Heilbehandlung, Reha und den Krankentransport
  • Schmerzensgeld
  • Verdienstausfälle
  • Unfallrente

Wichtig anzumerken ist, dass bei der Unfallversicherung die Schuldfrage eine untergeordnete Rolle spielt. Es kann jedoch sein, dass die Gesellschaft Ihnen gegenüber Regress fordert, sich also einen Teil des Schadens zurückholt. Besonders häufig ist das der Fall, wenn grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz nachgewiesen werden kann – etwa, wenn Sie sich stark betrunken ans Steuer setzen.

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Unfallversicherung - Wann zahlt sie

Unfallversicherungen im Vergleich – wann zahlen sie, wann nicht?

Wichtig und daher an erste Stelle zu nennen ist, dass eine Unfallversicherung nur bei dauernden Schäden – der sogenannten Invalidität – zahlt. Als dauerhaft gilt eine Beeinträchtigung, wenn sie voraussichtlich länger als drei Jahre anhält. Einige Beispiele, in denen die Unfallversicherung zahlt:

  • Unfälle mit Fahrzeugen, unabhängig davon, ob Sie selbst fahren oder durch einen anderen Fahrer geschädigt werden
  • Schäden durch Naturgewalten, etwa durch umstürzende Bäume, Hagel und Überschwemmungen
  • Unfälle, die im Beruf oder auf dem Weg zur Arbeit entstehen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es oft zu Überschneidungen mit der Berufshaftpflicht kommen kann. Sofern Sie keine solche abgeschlossen haben, handelt es sich um einen normalen Fall der UV.

Grundsätzlich wird ein Unfall als ein „unvorhergesehenes, von außen plötzlich auf den Körper einwirkendes Ereignis“ definiert. Daher zählen

  • Stürze ohne erkennbaren Grund
  • Selbstverletzungen
  • vorsätzliche Verletzungen (hier fehlt das Merkmal „unvorhergesehen“)

nicht als Unfall. Selbstverletzungen sind nur eingeschlossen, wenn Sie tatsächlich in Form eines Unfalls entstehen. Eine Verletzung in der Küche, etwa mit einem Messer, würde als Unfall zählen. Allerdings nur, wenn Sie nicht grob fahrlässig handeln und die übrigen Voraussetzungen der Police erfüllt sind.

Zu beachten ist außerdem, dass es in vielen Fällen eine Überschneidung mit der Haftpflichtversicherung gibt. Zwar ist ein körperlicher Angriff grundsätzlich als Unfall zu werten, der Verursacher haftet jedoch für den Schaden. Ihre Unfallversicherung würde sich in diesem Fall das Geld von dessen Haftpflicht oder vom Schädiger selbst holen. Auch können Sie vor Gericht zivilrechtliche Ansprüche geltend machen.
Das sind jedoch nicht die einzigen Beschränkungen, die es beim Unfallversicherung Vergleich zu beachten gibt.
Die anfangs genannte Dauerhaftigkeit der Beeinträchtigung muss ärztlich nachgewiesen werden. Je nach Anbieter wird die Wahl des Arztes Ihnen überlassen oder von der Gesellschaft vorgenommen. Bis eine dauernde Invalidität jedoch nachgewiesen werden kann, vergehen oft mehrere Monate. In dieser Zeit erhalten Sie keine Leistung von der Versicherung, auch wenn Sie schwer verletzt im Krankenhaus liegen.

Wie sinnvoll ist eine Unfallversicherung grundsätzlich?

Zweck einer Unfallversicherung ist es, große finanzielle Lücken nach einem Unfall zu füllen. Derartige Aufwendungen sind jedoch äußerst selten und werden im Übrigen bereits durch andere Versicherungen abgedeckt. Das beste Beispiel ist die Berufsunfähigkeitsversicherung.
Aus der Unfallversicherung erhalten Sie in den meisten Fällen nur einen Großteil der Versicherungssumme, wenn Sie dauerhaft schwer invalide sind, beispielsweise

  • Ihr Sehvermögen verlieren
  • Gliedmaßen verlieren oder nicht mehr nutzen können
  • im Todesfall. Besonderheit hierbei ist, dass Ihre gesetzlichen oder gewillkürten Erben die Versicherungssumme erhalten.

In all diesen Beispielen würde auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung einspringen, da Sie Ihren Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben können. Auch hier erhalten Sie neben einer einmaligen Zahlung eine monatliche Rente. Hinzu kommen verbesserte Leistungen bei Krankheit und anderen Ursachen. Es ist fast unerheblich, wieso Sie berufsunfähig werden. Das ist bei der Unfallversicherung anders – sie zahlt nur in ganz bestimmten Fällen.

In bestimmten Situationen ist der Unfallversicherungs-Vergleich jedoch die einzige Option. Wenn Ihr Gesundheitszustand es Ihnen etwa nicht ermöglicht, eine BU abzuschließen oder sie sehr teuer wäre. Dann gilt das Motto „besser die Unfallversicherung als gar keinen Schutz”.

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Der Unfallversicherung Vergleich bei onverma
Wenn Sie sich für den Abschluss einer Unfallversicherung entschieden haben, ist der Vergleich auf onverma denkbar unkompliziert. Geben Sie Ihre Daten sicher in die Maske ein und lassen sich die besten oder günstigsten Anbieter übersichtlich anzeigen. Haben Sie ein passendes Angebot gefunden, ist der Abschluss mit wenigen Mausklicken direkt über die Plattform möglich.

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